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#gcmuc (3): Gamification – was schiefgehen kann, oder gar keine Gamification ist

…und der dritte Teil der Gamification Serie von Michael Höfer und seinem Besuch auf dem GameCamp Munich 2013. Wir haben uns noch lange nach den Sessions unterhalten und sind auf einige interessante Punkte gestoßen. Es war angenehm solch einen Zuhörer dort in meiner Session zu haben, der 1. nicht aus dem Gamesbereich kommt und 2. direkte Fragen zur beruflichen Anwendung stellte.
Danke Michael für deine Blogbeiträge danach 🙂

Streifzüge

nl_bildBeim GameCamp München 2013 hab ich eine Menge interessanter Anregungen zu Gamification mitgenommen – die ich gern teilen möchte. So viele, dass ich sie gar nicht alle zum gleichen Zeitpunkt veröffentlichen kann.

Dieser Artikel ist ein Nachtrag, welche Missverständnisse die Umsetzung in konkrete Gamification-Szenarien behindern können, und setzt die Gedanken aus den beiden vorangegangenen Artikeln fort:

***

1. Was kann bei der Anwendung von Gamification schieflaufen?

1.a. Points, Badges, Leaderships, und sonst nix

Ein typisches Missverständnis ist wohl, dass die meisten Menschen bei Gamification zuallererst an PBL (Points, Badges and Leaderboards / Punkte, Auszeichnungen und Ranglisten) denken. PBL ist ein Bestandteil von Gamification, aber ohne weitere Elemente, die menschliche Bedürfnisse aufgreifen, macht PBL allein kein Gamification aus.

Typische Beispiele für PBL im Alltag sind z.B.

  • Miles & More für Vielflieger, oder

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2 thoughts on “#gcmuc (3): Gamification – was schiefgehen kann, oder gar keine Gamification ist

  1. Ich merke immer noch, dass eine große Menge der Unternehmen, die Gamification einsetzen wollen, den Ansatz einseitig betrachten. Und ich freue mich, dass Sie solche Beiträge (wie dieser) popularisieren, die erklären, dass Gamification mehrere Aspekten betrifft und nicht so einfach, wie z.B. reine PBL-Einsetzung ist (darüber habe ich auch hier geschrieben: http://www.apliki.de/user-experience-design/5-grose-irrtumer-uber-gamification/). Vielen Dank!

    • Hi Irina,
      danke für dein Feedback.
      Ja, seit nunmehr über drei Jahren forschen, entwickeln und setzen wir Gamificaiton in Unternehmen um. Und seit mehr als drei Jahren kämpfen wir gegen PBLs. Es ist ‘nur’ Feedback, aber die Leute bekommen es einfach nicht aus dem Kopf, wenn man sie fragt: “Was ist Gamification eigentlich?” 😦

      Liegt wohl mit daran, dass es einfach so schwer ist, das Gefühl, dass man beim spielen erlebt in ein einfaches Wort zu packen. Fiero ist dann doch zu unbekannt 😉
      Also hört man am Ende wieder PBLs.
      Selbst wenn man ein Projekt fertig hat, 90% der Zeit NIE Points, Badges, Leaderboards eingesetzt worden sind, und nur am Ende ein Feedbacksystem eingesetzt hat, um dem Teilnehmer den ‘Path to Mastery’ zu erleichtern, dann reden sie am Ende von….PBLs.
      Auch wenn sie durch unser Training und Workshops nun wissen (und sogar erklären können) auf welche Weise und ein spielerisches Umfeld psychologisch und auf Eben der Neurowissenschaft anspricht. Diskutiert man mit unseren Kunden, reden sie auch nicht über PBLs, sollen sie es aber jemand neuem (im Team, oder Außenstehenden) erklären, beginnen sie mit: …PBls.
      AHHHHH!!!

      Schön, einen Mitstreiter zu treffen. Cheers, Roman

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